Inklusion

In einer Inklusionsklasse werden Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf und Regelschulkinder gemeinsam in einer Klasse der Regelschule unterrichtet. Unterrichtsprinzipien wie Differenzierung (verschiedene Schwierigkeitsgrade, Inhalte und Zugänge) und Individualisierung (auf jedes Kind zugeschnitten) sind in einer solchen Klasse wichtig.

 

Die Eltern haben,­ nach einer Beratung, das Wahlrecht für den Schulort ihres Kindes. Sie können entscheiden, ob ihr Kind ein Bildungsangebot an einer allgemeinen Schule (Inklusion) oder an einem SBBZ erhalten soll. Ausschlaggebend für die Entscheidung über den Lernort ist immer die Frage, wie und wo das Kind am besten lernen kann.

 

Welche Rahmenbedingungen gibt es in der Inklusionsklasse?

  • Es sind kleine Klassen mit bis zu 20 Schülerinnen und Schülern.
  • Die Klasse wird von zwei Lehrkräften geführt: einem Regelschullehrer und einer Sonderschullehrkraft. Beide Lehrer sind in den meisten Fächern zusammen und unterrichten gemeinsam (Teamteaching, Tandem). Dies erfordert ein hohes Maß an Kooperation und Absprache von beiden Lehrkräften.
  • Somit ist es möglich Kleingruppen zu bilden, um Unterstützung anzubieten, um zu fördern, zu erklären und zu üben.
  • Es muss individuell gearbeitet werden. Dies bedeutet, dass alle Schülerinnen und Schüler im selben Raum, an einem  Unterrichtsthema, aber jeder auf seinem Niveau und mit unterschiedlichen Hilfsmitteln arbeiten kann.
  • Die Kinder mit sonderpädagogischem Bildungsangebot (SBA) arbeiten so weit möglich nach dem Bildungsplan der allgemeinen Schule und erhalten, wenn benötigt, besondere Förderung.
  • Die Schüler erhalten das Zeugnis der Grundschule mit einem Vermerk.
  • Dreimal im Schuljahr finden Förderplangespräche statt, so dass ein Austausch zwischen Eltern und Lehrern gewährleistet ist.

Jahnstraße 2

78194 Immendingen

 

Tel.: +49 7462 1730

 

 

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